Kunst-Wettbewerb 2010 mit 5000 €
Stellenausschreibungen
Presse
- Neues Deutschland - Mythos »böse Frau« von Anouk Meyer
- ZDF-Beitrag - „Berlin Brunnenstraße - Quelle der Kunst“
Ankündigungen
- 15.10.2010 - Vernissage »Stadtlandschaften«
- 03.09.2010 - Vernissage »Obsessive Malerei & neuer Zeitgeist«
- 02.07.2010 - Vernissage »Die bösen Wilden«
- 04.06.2010 - Vernissage »Skurrile Wesen des Urknalls«
- 07.05.2010 - Vernissage »Tanzende Götter«
- 02.04.2010 - Vernissage »Böse Frau sucht Mann«
- 05.03.2010 - Vernissage »Retrospektive über Maxim Karikh«
- 05.02.2010 - Vernissage »Frühlingserwachen«
- 08.01.2010 - Vernissage »Berlin träumt in Pastell«
Zukünftige Termine
- 15.10.2010 - Vernissage um 19:00 Uhr
- 12.11.2010 - Vernissage um 19:00 Uhr
- 10.12.2010 - Vernissage um 19:00 Uhr
15.10.2010 - »Stadtlandschaften«
Vernissage: 15.10.2010 um 19:00 Uhr
Gruppenausstellung: 16.10.2010 - 06.11.2010
Mit der Gruppenausstellung „Stadtlandschaften“ startet die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in Berlins Kunstherbst. Im Rahmen dieser Ausstellung präsentieren junge internationale Künstler ihre Sicht auf die Großstadt. Dabei ist der Titel „Stadtlandschaften“ nicht nur als Anspielung auf die geografische Größe einer Großstadt zu lesen, die ja meist im Prozess ihres Werdens verschiedene kleine Städte in sich vereint. Der Begriff „Stadtlandschaft“ ist hier vielmehr dem Vokabular der Landschaftsmalerei entlehnt und bezeichnet ein Sujet, das inhaltlich dem der Naturlandschaft entgegengesetzt ist: Es geht um die Sicht der Stadt als künstlich erschaffener Landschaft, als eine Form der Kulturlandschaft, die aus der Bearbeitung der Natur durch den Menschen entstanden ist.
Die Ausstellung Stadtlandschaften bietet alles, was das Herz des kunstliebenden Stadtschwärmers, des Flaneurs begehrt. Dabei steht nicht immer nur die Stadt Berlin oder eine andere konkrete Metropole im Zentrum: Entworfen wird ebenso oft das Sinnbild der Stadtlandschaft, ihr Archetyp.
Der Betrachter der Stadtlandschaften steht der brodelnden Großstadt Auge in Auge gegenüber und immer begegnet sie ihm als lebendiges Wesen. Der Widerspruch zwischen dem pulsierenden Leben der Großstadt, zum Beispiel in ihrem nächtlichen Lichterspiel, und ihrer kulturellen Natur, die sie als etwas vom Menschen Gemachtes ausweist, wird dabei ständig ausgehalten und künstlerisch neu formuliert. Immer wieder stellen sich die Bildwelten der jungen Künstler dabei auch den Grauzonen von Kultur und Natur und vollziehen die Nahtstellen zwischen Natur- und Stadtlandschaft gestalterisch nach. So wird auch das Schwinden der Naturlandschaft thematisiert, bedingt durch den beständig anwachsenden und immer im Wandel begriffenen künstlichen Organismus „Stadt“.
Die Künstlersichten Alexandra Badts (Den Haag) bestechen durch ihre überbordende Farbigkeit und vermeintliche Mühelosigkeit: Ihre Stadtausblicke entwerfen ein fröhlich-poetisches Bild der Millionenmetropole Berlin und anderer anonymer Großstädte. Der Betrachter kann sich in diesen Bildwelten, die vor Lebendigkeit und Spontaneität vibrieren, leicht verlieren. Alexandra Badt hat in Berlin an der Hochschule der Künste (UdK) in der Klasse bei Georg Baselitz, Daniel Richter und Valerie Favre studiert.
Die Stadtdarstellungen der Leverkusenerin Patrizia Schüller bestechen durch ihre obsessive Ungegenständlichkeit. Beeindruckend ist die immer wiederkehrende Inszenierung des Übergangs von der Natur- in die Stadtlandschaft und umgekehrt. So trifft der Betrachter zum Beispiel auf Gewässerlandschaften mit hohem Abstraktionsgrad, die an die Stadt grenzen oder zu ihr hinführen.
Matthias Merdan (Zürich) transponiert das Sujet der Stadtlandschaft in seinen Werken auch auf die materielle Ebene: So experimentiert er in seinen Bildwelten zum Beispiel mit dem aus der Destillation von Erdöl gewonnenen Gemisch Bitumen, das beim Asphaltieren als Bindemittel eingesetzt wird. Damit thematisieren seine abstrakten Bildwelten nicht nur die ökologische Bedrohung der Natur durch die Stadt allgemein, sondern stellen auch einen aktuellen Bezug zur Naturkatastrophe im Golf von Mexiko her. Der zweite Schweizer Florian Fröhlich (Porrentruy) stellt den Mensch in der Stadtlandschaft in den Fokus seiner malerischen und plastischen Auseinandersetzung.
Die Stadtansichten des Malers und Grafikers Holger Friedrich (Berlin) entführen den Betrachter in surreal anmutende Bildwelten, die traumhaft und unwirklich erscheinen. Oftmals führt der Weg von seinen Bilderwelten den Betrachter ins eigene Ich – die Grenzen zwischen Innen und Außen verschwimmen, sodass seine Landschaften auch immer zur Begegnung mit der eigenen inneren Landschaft werden.
Auch die Bilder Sonja Tines` (München) knüpfen vielfach an surrealistische Darstellungsformen an, inszenieren diese jedoch komplett neu. Ihre farbenprächtigen Bilderwelten steigern den Ausdruck bis ins Fantastische und Irreale, so dass sich die Stadtlandschaft vor den Augen des Betrachters in eine Chiffre der menschlichen Seelenlandschaft verwandelt und auch hier Innen und Außen in einen intensiven Dialog treten.
Technisch komplettiert wird die Ausstellung durch die Skulpturen Peter Gragerts (Dresdner Schule), die in abstrakten Formen das Thema Stadtlandschaft inszenieren. In der verdichteten Gegenständlichkeit der Skulptur werden dem Thema Stadtlandschaft hier neue Spielräume eröffnet: Die Skulpturen Gragerts entwerfen trotz ihrer massiven Gegenständlichkeit einen freien offenen Raum der Bedeutungen, in den der Betrachter seine eigenen Vorstellungen projizieren kann.
Natürlich wird parallel zur Ausstellung Stadtlandschaften auch der mit 5000€ Preisgeld dotierte Kunstwettbewerb der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst weitergeführt. Noch bis zum 31. 12. 2010 können sich interessierte Künstler/Innen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Illustration, Comic, Manga, Mixed Media, Foto, Skulptur, Installation, Film sowie der Darstellenden Kunst bewerben (http://achtzig-kunstwettbewerb.appspot.com).
Außerdem ist die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst auch auf der Internetplattform artnet in den Kategorien „Contemporary“, „Emerging Artists“ und „Modern“ vertreten (www.artnet.de/achtzig.html oder www.artnet.com/achtzig.html).
Die Vernissage zur Ausstellung „Stadtlandschaften“ findet am 15. Oktober 2010 von 19:00 bis 23:00 Uhr in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Brunnenstr. 150 in 10115 Berlin statt. Die Ausstellung selbst ist für Kunstinteressierte vom 16. Oktober bis zum 6. November 2010 geöffnet.
03.09.2010 - »Obsessive Malerei & neuer Zeitgeist«
Vernissage: 03.09.2010 um 19:00 Uhr
Gruppenausstellung: 04.09.2010 - 09.10.2010
Parallel zum art forum berlin, der internationalen Messe für Gegenwartskunst (07.10-10.10.2010), präsentiert auch die Berliner Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (www.dianaachtzig.de) mit ihrer Gruppenausstellung Obsessive Malerei & neuer Zeitgeist den Einwohnern und Gästen der Hauptstadt ein weiteres Highlight dieses Kunstherbstes.
Der Titel der Ausstellung rekurriert auf die Karlsruher Kunstausstellung Obsessive Malerei. Ein Rückblick auf die Neuen Wilden (2003/04). Die „Neuen Wilden“ schlugen zu Beginn der 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts gegen die Malerei ihrer Zeit los, die sie als zu intellektuell und als in Form und Thematik erstarrt betrachteten: Es entstanden großformatige Kunstwerke, die sowohl technisch als auch inhaltlich von einer großen Heftigkeit und Expressivität getragen wurden. Immer begegnet dem Betrachter dieser Bildwelten ein subjektiv-obsessiver Blick auf die Wirklichkeit, die mit einem betont kraftvollen Pinselstrich und einer überbordenden Farbgebung auf die Leinwand gebannt wird.
Dieses radikale Erleben der eigenen Wirklichkeit von einem kompromisslos-subjektiven Standpunkt aus sowie der Hang zum Technisch-Experimentellen in Form und Farbe haben die jungen Künstler der Achtzig Galerie für Zeitgenössische Kunst in ihren Werken adaptiert, weiterentwickelt und um die Begegnung mit dem Geist ihrer Zeit erweitert. Neben der Verarbeitung und Neuinterpretation menschlicher Grundthemen findet sich in den im Rahmen dieser Ausstellung zu bewundernden Werken auch immer wieder der unmittelbare Dialog mit den drängenden Fragen und ungelösten Problemen unserer eigenen widersprüchlichen Wirklichkeit.
Gezeigt werden die Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von Patrizia Schüller (Leverkusen), Evelyn Sommerhoff (Berlin), Maxim Karikh (Mannheim), Nils Franke (Leipziger Schule), Sonja Tines (München), Holger Friedrich (Berlin), Barbara Gerasch (Berlin), Erica Golling (Dortmund) und Peter Gragert (Berlin; Skulptur).
Ferner schreibt die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst gleichzeitig vom 10. März 2010 bis zum 31. Dezember 2010 einen neuen Wettbewerb für zeitgenössische Kunst und einige Arbeitsstipendien öffentlich zur Kunstförderung in Berlin auf der folgenden Webseite aus: http://achtzig-kunstwettbewerb.appspot.com.
Die Vernissage zur Gruppenausstellung Obsessive Malerei& Neuer Zeitgeist findet am 03. September 2010 von 19:00 bis 23:00 Uhr in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Brunnenstr. 150 in 10115 Berlin (U-Bahn Bernauer Straße) statt. Die Ausstellung selbst ist für Kunstinteressierte vom 4. September bis zum 9. Oktober 2010 geöffnet.
Abbildung: Sonja Tines: „Toy story“, Ölfarbe auf Leinwand, 120 x 160 cm, 2010, Pressekontakt: Diana Achtzig, Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst, Brunnenstr. 150, 10115 Berlin, U-Bahn Bernauer Straße, Tel.: 030 64 95 81 46, Mobil: 0178 44 82 99 7
04.06.2010 - »Die bösen Wilden« in der Achtzig-Galerie
Vernissage: 02.07.2010
Gruppenausstellung: 03.07.2010 - 28.08.2010
„Big-Bang“ – das ist die neue Gruppenausstellung der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (www.dianaachtzig.de) im Herzen Berlins. Vertreten sind die Künstler Holger Friedrich, Barbara Gerasch, Sabine Schneider, Frank Hoppmann, Mathias Melchert, Erica Golling, Diana Achtzig und Peter Gragert mit ihren Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen.
Unüberhörbar schwingt im Titel auch der Rückgriff auf die „Neuen Wilden“ mit, die am Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts die Malerei ihrer Zeit zu erneuern versuchten. Überall in Europa und in den USA brachen junge Künstler auf, um die Kunst aus der Knechtschaft des Intellekts zu befreien und gegen die traditionellen Vorstellungen von Kunst zu revoltieren: Gewollte Formlosigkeit, Heftigkeit in Technik und Inhalt, der Hang zu expressiver Farbgebung, die auch vor Graffiti-Elementen nicht zurückschreckt, sowie die spontane und individuell-emotionale Begegnung des Künstlers mit den Grundthemen der menschlichen Existenz kennzeichneten diesen Aufbruch. Die „Neuen Wilden“ besaßen auch ihren eigenen Soundtrack, da sie ihre Emotionalität und ihr subversives Potential mit der Musik des New Wave teilten. Vorbilder wurden unter anderem aus dem Bereich des deutschen Expressionismus sowie aus dem Kader der Dadaisten rekrutiert. Martin Kippenberger für Hamburg und Georg Baselitz für Berlin zählen zu den ersten und auch berühmtesten Vertretern der „Neuen Wilden“.
Die Künstler dieser Ausstellung zeichnet derselbe Hang zu einer überbordenden Bildlichkeit, zu stilistischer Heftigkeit, zum Experimentellen und dem spontanen, „wilden“ Erleben unserer Welt aus.
Die Werke Sabine Schneiders, Marita Wiemers sowie Mathias Melcherts sind immer „wild“ und mitunter auch „böse“. Das ist ihr Blick auf eine Welt, die sich beständig im Aufruhr befindet und deren „Eckpunkte“ (z.B. Wirtschaft) dem Einzelnen zu entwachsen scheinen. Die künstlerische „Verarbeitung“ einer solchen Welt muss notwendigerweise auch ohne klassische Formbildung auskommen. An deren Stelle tritt eine Abstraktheit, die in ihrer Unbedingtheit absolut und obsessiv erscheint und oft genug bis zur völligen Dekonstruktion des Gegenständlichen geht.
Auch Erica Golling als Vertreterin der Minimal Art zelebriert in ihren Werken die Abstraktion als obsessive und notwendige Abkehr von der klassischen Formgebung. In ihren Gemälden findet sich neben der expressiven Farbgebung die vollkommene Reduktion auf geometrische Grundformen, auf die einzelnen Teile, aus denen sich unsere unentwirrbare Gegenwart zusammensetzt.
Die Arbeiten Frank Hoppmann (Karikaturist und Maler), Holger Friedrichs, Barbara Geraschs und Diana Achtzigs nähern sich dem Phänomen einer widerborstigen Wirklichkeit hingegen auf einen andere Art und Weise, die dennoch dasselbe zu zeigen versucht. Ihre Werke zeichnen sich durch eine überbordende, wilde Gegenständlichkeit aus: Ihre Bildwelten reihen Objekt um Objekt aneinander und erzählen Geschichte um Geschichte. Diese bildgewaltigen Erzählungen befassen sich stets mit menschlichen Grundthemen, wie Angst, Sexualität und Gewalt, und es ist der Künstler, der diese anthropologisch-konstanten Konflikte dann in neue, experimentelle Ausdrucksformen übersetzt: Immer wieder werden Hierarchien im Sinne klassischer Geschichten nachgebaut, die dann heftig, ja oft gewalttätig dekonstruiert werden.
Die Vernissage zur Ausstellung „Die bösen Wilden“ findet am 2. Juli 2010 von 19:00 bis 23:00 Uhr in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Brunnenstr. 150 in 10115 Berlin statt. Die Ausstellung selbst ist für Kunstinteressierte vom 3. Juli 2010 bis zum 28. August 2010 geöffnet.
04.06.2010 - »Skurrile Wesen des Urknalls« in der Achtzig-Galerie
Vernissage: 04.06.2010
Gruppenausstellung: 05.06.2010 - 26.06.2010
Alles begann mit dem „Big-Bang“. So erklärt es uns die Urknalltheorie. Demzufolge trennten sich vor Milliarden von Jahren die Einheit von Materie, Zeit und Raum und bildeten die Grundlage für die Entstehung des Universums. Um diesen Ablauf nachzuvollziehen begann im März diesen Jahres in Genf das „Urknall-Experiment“. Durch künstliche Herbeiführung des Knalls im weltgrößten Teilchenbeschleuniger soll u.a. auch das als „Götterteilchen“ bekannte Higgs-Boson nachgewiesen werden, dessen Erforschung Aufschluss über weitgehend unbekannte Teile des Universums geben könnte.
Die Werke der neuen Ausstellung der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (Brunnenstr. 150, 10115 Berlin, U-Bahn Bernauer Straße) stellen jenen noch unbekannten Raum als Wohnort skurriler Wesen dar, die uns jeder auf seine Weise vom geheimnisumwitterten Ereignis der Entstehung des Universums erzählen.
In den Ölbildern von Holger Friedrich, Diplom-Grafikdesigner aus Berlin, geistern bizarre Gestalten durch Räume, erzählen Geschichten in surrealistisch anmutender Bildsprache. Die Figuren erinnern u.a. an Claude Monets Frauen oder an Straßenszenen der Jahrhundertwende und der 20er Jahre.
Frank Hoppmann (Münster), Illustrator und Karikaturist der Welt am Sonntag entwirft mit Acryl und Buntstiften auf Leinwand beklemmende Szenen, verwebt orgiastische Träume, in denen sich Schlangen und höllenhaftes Getier tummeln.
Sonja Tines Bilder (München) vermitteln dem Betrachter Einblicke in jenen Mikrokosmos, den jeder Mensch in seiner individuellen Lebenswelt in und um sich trägt. Phantastisch und sinnlich erzählt, laden ihre Bilder dazu ein, verschiedene Bewusstseinsebenen zu betrachten, die vor einem inneren Auge zu explodieren scheinen. Die Linol- und Materialabdrucke von Marita Wiemer zeigen Strukturen die an versteinerte Lava, Gesteinsbrocken, Erdschichten und Sand erinnern.
Neue gegenständliche und figürliche Skulpturen des Berliner Bildhauers Peter Gragert vervollständigen die Ausstellung „Skurrile Wesen“ des Urknalls.
Die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst lädt herzlich zur Vernissage am 04.06.2010 um 19.00 Uhr ein. Die Ausstellung findet bis zum 26.06.2010 statt.
Neben laufend neuen Ausstellungen fördert die Galerie Achtzig für Zeitgenössische Kunst auch den künstlerischen Nachwuchs. Bis zum 31.12.2010 können sich Künstler in den Bereichen Malerei, Grafik, Illustration, Comic, Manga, Collage, Mixed Media, Foto, Skulptur, Installation, Film, Darstellende Kunst u.a. für den Kunstwettbewerb 2010 in Berlin bewerben. Ein Studium ist keine Voraussetzung für die Kunstwettbewerbsteilnahme. Die Themenwahl ist frei. 10 auserwählte Künstler stellen ihre Werke ab März 2011 in der Achtzig-Galerie aus. Der Gewinner erhält 5000 Euro sowie einen zweijährigen Galerievertrag in den Räumen der Berliner Achtzig-Galerie. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.achtzig-kunstwettbewerb.appspot.com.
Hintergrund
Die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst wurde am 04.09.2009 in der Brunnenstrasse 150 eröffnet. Das Brunnenviertel ist mit seinen zahlreichen Galerien ein Zentrum der europäischen Kunstszene und seit langem Magnet für Künstler aller Gattungen. Die Galeristin Diana Achtzig hat an der Hochschule der Künste in Berlin (HdK), der heutigen Universität der Künste (UdK) Kunstgeschichte, Bühnenkostüm und Bühnenbild studiert, war u.a. als Modedesignerin und Dozentin tätig. Heute ist sie Galeristin der Achtzig Galerie und Artinvestmentberaterin.
07.05.2010 - Tanzende Götter in der Achtzig-Galerie
Vernissage: 07.05.2010
Gruppenausstellung: 08.05.2010 - 29.05.2010
Auch wenn der klirrende Winter mit seinen Eismassen in Berlin schon vergessen ist, die Frühlingssonne langsam die Herrschafft über die Stadt wieder übernimmt, so geht es in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (Brunnenstr. 150, 10115 Berlin, U-Bahn Bernauerstraße) weiterhin heiß her.
Die junge Galerie unter der Leitung der erfolgreichen Berliner Galeristin Diana Achtzig hat es sich zur Aufgabe gemacht, Berlins Forum für die junge europäische Kunstszene zu sein – und dieses Versprechen bisher mehr als erfüllt. Hinzu kommt nun die aktive Kunstförderung in Berlin Mitte. Die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst schreibt gleichzeitig vom 10. März 2010 bis zum 31. Dezember 2010 einen neuen Wettbewerb für zeitgenössische Kunst und einige Arbeitsstipendien öffentlich zur Kunstförderung in Berlin auf der folgenden Webseite aus: www.achtzig-galerie-für-zeitgenössische-kunst-wettbewerb.de, kunst-wettbewerb.dianaachtzig.de und achtzig-galerie-wettbewerb.appspot.com/Wettbewerb.html. Auch die Managerin und Galeristin Alexandrina Schmidt der Berlin Produzentengalerie (Brunnenstraße 19, 10115 Berlin, www.galerie-sucht-neue-künstler.de) unterstützt diesen Wettbewerb und die damit verbundenen Arbeitsstipendien auf ihrer eigenen Webseite der Berlin Produzentengalerie: www.berlin-produzentengalerie.de.
Die Maiausstellung in Berlin Mitte mit dem Titel „Tanzende Götter“ widmet sich den in ihrer Ausdruckskraft und ihrem Wirkungsgrad so einzigartigen griechischen und römischen tanzenden Göttern, die auf den ersten Blick „nur“ durch ihre Zartheit und Leichtigkeit zu bestechen scheinen und doch eine ungeahnte körperliche Ausdrucksform und sinnliche Momente sowie auch eine inhaltliche religiöse Tiefe z. B. im griechischen Theater, transportieren können.
Diesem kontroversen Themengebiet haben sich die Künstler der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in Berlin Mitte über das Medium der Malerei und Skulptur angenommen. Die Gruppenausstellung ist mit interessanten Positionen gewohnt hochkarätig besetzt. Gezeigt werden die Gemälde von Mathias Melchert (Potsdam) mit Acrylfarbe, Lack auf Leinwand und Papier sowie Evelyn Sommerhoff (Berlin) mit Papierarbeiten auf Leinwand. Mit Werken in Öl werden die folgenden Positionen gezeigt: Barbara Gerasch (Berlin), Diana Achtzig (Berlin) sowie Skulpturen aus dem Werkzyklus von Peter Gragert (Berlin) aus der Dresdner Schule.
Über eine allgemeine Rolle des Tanzes in der Antike besteht eine weitgehend übereinstimmende Fachmeinung, denn in der antiken Zeit durchdrang der Tanz als elementarer Bestandteil des Lebens und der Religion alle Gesellschaftsschichten, bis eine angebliche Verbindung des Tanzes mit dem Teufel im Mittelalter konstruiert wurde. Diese Vermutung gipfelte im Mittelalter in einem plötzlichen Tanzverbot. Das Negativ-Image des Tanzes hängt offensichtlich mit dem sinnlichen Moment und der körperlichen Ausdrucksform zusammen. Nach dieser negativen Wahrnehmung im Mittelalter wird der Körper als Sitz der Sünde abgewertet. Somit zeigt diese Verteufelung nun die extremen Gegensätze und das antagonistische Verhältnis zwischen der Antike und der christianisierten Welt als Streitthema.
Bei den Positionen von Mathias Melchert, Diana Achtzig (Universität der Künste Berlin UdK, www.udk-berlin.de) und der Gewinnerin des VBK Kunstpreises (BENNINGHAUSPREIS 2009) Evelyn Sommerhoff aus Berlin (Verein Berliner Künstler, www.vbk-art.de) sowie der Malerin Barbara Gerasch (Friedrichshagen) aus der Akademie für Malerei Berlin (www.akademie-fuer-malerei-berlin.de) verdichten sich die „Tanzenden Götter“ in betörende Figuren-Arrangements aus der griechischen und römischen Mythologie, Motive aus der Literatur und Geschichte mit heutigen kunstgeschichtlichen Bezügen. In diesen Bildwelten tanzen und pulsieren die Energien der intensiven Farben Rot, Blau, Schwarz und Weiß.
Die Vernissage zur Gruppenausstellung „Tanzende Götter“ findet am 07.05.2010 in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (Brunnenstr. 150, 10115 Berlin) von 19:00 bis 22:00 Uhr statt.
Die Ausstellung bleibt vom 08.05.2010 bis zum 29.05.2010 für Besucher geöffnet (Do-Sa 15-20 Uhr).
02.04.2010 - Böse Frau sucht Mann in der Achtzig-Galerie
April 2010
Vernissage: Böse Frau sucht Mann am 02. April 2010 von 19 – 22 Uhr (Gruppenausstellung)
Ausstellung: 03. April 2010 – 01. Mai 2010
Die Brunnenstraßengalerie wird auch mit dieser Frühlingsausstellung am 02. April 2010 ihren Ruf als eine der erfolgreichsten jungen Galerien Berlins weiter festigen können. Die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in Berlin Mitte startet in den kommenden erfrischenden Frühling mit einer weiteren interessanten Erotikausstellung, die ganz im Zeichen der mythologischen starken Frau steht. Diese Vernissage mit dem Titel „Böse Frau sucht Mann“ widmet sich den in ihrer Ausdruckskraft und ihrem Wirkungsgrad so einzigartigen bösen Frauen, die auf den ersten Blick „nur“ durch ihre äußere weibliche Zartheit zu bestechen scheinen und doch eine ungeahnte inhaltliche Tiefe der antiken, persischen und deutschen Mythologie transportieren.
Die Gruppenausstellung ist gewohnt mit hochkarätigen Positionen aus New York bis Berlin Mitte besetzt. Gezeigt werden die Werke von: Donald McWilliam mit Acryl- und Ölbildern (New York), Evelyn Sommerhoff mit Zeichnungen (Berlin), Barbara Gerasch mit Ölbildern (Berlin), Peter Gragert mit Skulpturen (Berlin), Mathias Melchert mit Acrylfarbe und Lack auf Leinwand und Papier (Potsdam), Maxim Karikh mit Werken in Öl (Mannheim), Frank Hoppmann mit Leinwandarbeiten (Münster), Diana Achtzig mit Aquarellen und Ölbildern (Berlin).
Grundmotiv der ausgestellten Werke ist eine weibliche und männliche Sichtweise, die von dem anmutigen Farbspiel der antiken bösen Frau getragen wird. Dieses Grundmotiv der „bösen Frau“ ist schon in der antiken Mythologie der Medusa zu finden. In der persischen Mythologie (Dämonenlehre) tauchen „böse“ Geister auf, die auch weiblich sein könnten. Ferner fliegen in
Francisco José de Goyas Werken die bösen Frauen sogar als Hexen durch die Lüfte (Fliegende Hexen (oder auch Flug der Hexen genannt)) und im Bild des Hampelmanns (Der Hampelmann) stellt er die weibliche Macht sehr offensiv dar. Weiterführend spiegelt sich das Sinnbild der bösen Frau gleichfalls in der deutschen Literatur des Mittelalters wieder.
Drei hervorragende Positionen der Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst sind explizit bezüglich dieser erotischen Frühlingsvernissage am 02. April 2010 ab 19 Uhr hervorzuheben. Von der hochbegabten Gewinnerin des VBK Kunstpreises (BENNINGHAUSPREIS 2009) Evelyn Sommerhoff aus Berlin (Verein Berliner Künstler, www.vbk-art.de) werden Zeichnungen zu dieser Ausstellung im Frühling gezeigt. Auch die Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst schreibt vom 10. März 2010 bis zum 31. Dezember 2010 einen neuen Wettbewerb für zeitgenössische Kunst öffentlich auf der folgenden Webseite aus: Achtzig Galerie für zeitgenössische Kunst Wettbewerb .
In der Frühlingsausstellung gewährt die Künstlerin Evelyn Sommerhoff dem Betrachter sehr tiefe Einblicke in bewegte antike und biblische Erotik. Das gesamte Werk der Künstlerin offenbart Grenzbereiche der griechischen und ägyptischen Mythologie, Motive aus der Literatur und Geschichte. In den Bildwelten von Evelyn Sommerhoff und Mathias Melchert tanzen die Energien der intensiven Farbe Rot in der Liebe, im Leben und der Gewalt. Bei der Position von Mathias Melchert (Universität der Künste Berlin UdK, UDK Berlin) verdichten sich die Figuren-Arrangements aus bösen weiblichen Fischen oder Vögeln zu tiefen Allegorien des Lebens. Hier toben weibliche Wesen durch die ungegenständlichen rötlichen Lackoberflächen der Bilder von Mathias Melchert aus Potsdam.
Die hochkarätigen Tableaus von der Malerin Barbara Gerasch (Akademie für Malerei Berlin, www.akademie-fuer-malerei-berlin.de) aus Friedrichshagen erinnern an die mächenhaften Bildwelten des Francisco José de Goyas und der Künstlerin Andrea Lehmann (geboren 1975 in Düsseldorf, Master Student bei Prof. Lüpertz) die durch die Anna Klinkhammer Galerie vertreten wird.
Die Gruppenausstellung Böse Frau sucht Mann wird vom 03. April bis zum 01. Mai 2010 in den Räumlichkeiten der Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst in der Brunnenstraße 150 in 10115 Berlin Mitte zu sehen sein. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 02. April 2010 ab 19 Uhr statt. Diese Galerie ist auch im der Online-Portal von artnet vertreten unter: www.artnet.de/achtzig.html oder www.artnet.com/achtzig.html.
05.03.2010 - Retrospektive über Maxim Karikh
Vernissage: Retrospektive über Maxim Karikh am 05. März 2010 von 19 – 22 Uhr
Ausstellung: 06. März 2010 - 27. März 2010
Mit dem russischstämmigen Künstler Maxim Karikh ist es der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst erneut gelungen, einen der hochkarätigsten Vertreter der aktuellen internationalen Kunstszene für eine Ausstellung zu gewinnen. Ab dem 5. März 2010 sind die Werke Maxim Karikhs, der gerade erst auf der „Großen Kunstausstellung“ in Nürnberg die Kunstinteressierten begeisterte, unter dem Titel Retrospektive über Maxim Karikh zu sehen. So bietet sich mit dieser Ausstellung die einmalige Gelegenheit, den persönlichen künstlerischen Werdegang eines jungen Malers zu verfolgen und die Entwicklung seiner Perspektive auf unsere Wirklichkeit nachzuvollziehen.
Maxim Karikh selbst unterteilt sein Schaffen in drei Phasen: Die erste Phase „Voyager“ kreist um die Metapher des Raums. Vor dem Auge des Betrachters entstehen menschenleere architektonische Gebilde, die sich erst auf den zweiten Blick, durch angedeutete Balkone oder Fenster, als Wohnlandschaften zu erkennen geben. Der Einsatz der Farben suggeriert eine Bewegtheit und eine Belebtheit, die sich jedoch in einem unauflöslichen Widerspruch zu der harten, geometrischen Linienführung und der Ödnis der Wohnlandschaften, die nichts Lebendiges beherbergen, befindet. Fast immer thront über diesen trotz ihrer Exaktheit (oder gerade wegen ihr?) irreal anmutenden Wohnlandschaften ein grenzenloser Himmel, der sich als bestimmendes Motiv durch die Wohnlandschaften dieser ersten Phase zieht und in sie eindringt. Oftmals wird der Raum auch gebrochen: Die Perspektive ist „fehlerhaft“ und der Betrachter wird so mit der Relativität seiner Wahrnehmung konfrontiert. Zeit und Raum sind die Wahrnehmungskategorien, die unsere Weltsicht bestimmen, und es tritt ein Moment der Gefährdung ein, wenn eine dieser Kategorien ihre Verlässlichkeit einbüßt. Zur Relativierung unseres Wahrnehmung trägt auch eine mathematisch anmutende Spielart einiger Bilder bei: Sie sind drehbar und von jeder Seite aus identisch. Man kann sich der vorgegebenen Perspektive nicht entziehen; sie entwickelt etwas Zwanghaftes.
Die zweite Phase Maxim Karikhs („Karikhgrad“) bewegt sich kontinuierlich zwischen Realität und Irrealität. Konkreta, Dinge des alltäglichen Lebens, die exakt und real gezeichnet sind (ein Koffer zum Beispiel), erscheinen vor dem Hintergrund abstrakter Landschaften, die charakterlos und ohne jede Möglichkeit der inhaltlichen Fixierung sind. Sie sind undeutbar in ihrer Allgemeinheit und so erscheinen auch die geschichtslos in die Landschaft geworfenen Gegenstände (und Lebewesen) isoliert und wesenlos. Auch hier begegnet der Betrachter somit einer Deutung von Raum, die diesmal die Fragwürdigkeit unserer Weltorientierung verdeutlicht, indem sie beständig zwischen dem Deutbaren und dem Undeutbaren, dem Konkreten und dem Abstrakten oszilliert. Auch zeitlich sind die Landschaften und Gegenstände nicht zu erfassen: Ohne individuelle Züge kann auch auf dieser Wahrnehmungsebene keine Zuordnung erfolgen. Ist der Koffer alt oder neu? Die Straße ist nur Straße; sie existiert in einer räumlichen und zeitlichen Leere, jenseits eines „Wann“ oder „Wo“.
Die dritte und jüngste Phase, die Maxim Karikh selbst einmal treffend als „Schatten unseres Daseins“ beschrieb, ist eine Aufzeichnung des menschlichen „Unterbewusstseins“. Karikh porträtiert hier die Schattenwelt der menschlichen Existenz: Sie ist bevölkert von allen Ideen und geistigen Bewegungen, Persönlichkeiten und Dingen, die der Mensch bzw. eine Gruppe von Menschen aus ihrem Bewusstsein verbannt hat. Die Bildwelten dieser Phase illustrieren, dass wir einmal Gedachtes oder Besessenes nie wieder ablegen können, dass alles um uns fortbesteht und immer wieder geisterhaft auf uns eindrängt und uns beeinflusst. Die vergessenen Ideen, Personen und Gegenstände, wie zum Beispiel der Teddybär aus dem Titelbild der Ausstellung „Auge“ (2009), erscheinen in sich einsam und traurig und sie lassen Rückschlüsse auf das ignorante oder einfach nur gleichgültige, auf das gewissenlose oder einfach nur überforderte individuelle oder gesellschaftliche Bewusstsein zu, dessen verdrängte“ Überbleibsel sie sind und das sie nun von der Peripherie her wieder zu erobern scheinen – durch die Bildwelten Maxim Karikhs kehren sie aus der Schattenwelt ins Figürliche zurück.
Die Vernissage zur Ausstellung Retrospektive über Maxim Karikh findet am 05. März 2010 von 19 - 22 Uhr in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (Brunnenstr. 150, 10115 Berlin) statt. Die Ausstellung ist noch bis zum 27. März 2010 für Interessierte geöffnet (Do-Sa 15 - 20 Uhr).
Die nächste Vernissage ist am 02. April 2010 von 19 – 22 Uhr. Sie trägt den Titel: Böse Frau sucht Mann (Gruppenausstellung).
05.02.2010 - Frühlingserwachen in der Achtzig-Galerie
Vernissage FrühlingsErwachen : 05. Februar 2010 von 19:00 - 22:00 Uhr
Ausstellungsdauer FrühlingsErwachen : 06. - 27. Februar 2010
Auch wenn Berlin unter den Eismassen des herrischen Winters zu zerbersten droht, geht es in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (Brunnenstr. 150, 10115 Berlin). weiterhin heiß her.
Die junge Galerie unter der Leitung der erfolgreichen Berliner Künstlerin Diana Achtzig hat es sich zur Aufgabe gemacht, Berlins Forum für die junge europäische Kunstszene zu sein – und dieses Versprechen bisher mehr als erfüllt.
Auch im Februar kommen Berliner Kunstinteressierte und die Besucher dieser pulsierenden Metropole in den Genuss einer ganz besonderen Ausstellung mit dem Titel FrühlingsErwachen, die nicht nur diverse künstlerische Techniken in sich vereint, sondern auch erfrischend jung und innovativ in der Künstlerwahl ist.
Gezeigt werden die Gemälde des jungen Dresdner Künstlers Nils Franke (Leipziger Schule), der Münchnerin Sonja Tines` sowie Exponate aus der Skulpturenwelt des Künstlers Peter Gragert (Dresdner Schule). Ausstellung vom 06.02.2010-27.02.2010.
Die kleinformatigen Gemälde Frankes bestechen vor allem durch ihre Detailtreue: Oft sind es kleine Portraits oder auch nur einzelne Fragmente von Gesichtern, die den Beschauer durch die vehemente Eindringlichkeit in der Darstellung und die stets düster gehaltene Farbwahl in ihren Bann zu ziehen vermögen. Ist seinen Bildern durchaus etwas Winterliches eigen, so versteht man den Titel der Ausstellung, wenn der Betrachter seinen Blick weiter in Richtung der überaus lebendigen Werke Sonja Tines` lenkt, die ihren Reiz gerade aus der überbordenden Fülle an Figuren, Formen und Farben ziehen. Abgerundet wird die Ausstellung durch die Skulpturen Peter Gragerts, die, meist in Weiß- und Gelbtönen gehalten, durch ihre abstrakten offenen Formen zum Träumen einladen.
Die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst wird auch mit dieser Ausstellung ihren Ruf als eine der erfolgreichsten jungen Galerien Berlins weiter festigen können. Durch die sorgfältige Auswahl der Künstler und die Qualität der Ausstellungen hat die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst nun auch den Sprung auf das bedeutendste internationale Internet-Kunstportal artnet geschafft, wo sie in den Kategorien Contemporary, Emerging Artists und Modern (http://www.artnet.de/achtzig.html oder http://www.artnet.com/achtzig.html) vertreten ist. Und auch in der Februar-Ausgabe des renommierten Kunstmagazins Monopol. Magazin für Kunst und Leben (www.monopol-magazin.com) wird ein kleiner Artikel dieser mit Spannung erwarteten Ausstellung gewidmet sein.
Die Vernissage zur Ausstellung „FrühlingErwachen“ findet am 05.02.2010 in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (Brunnenstr. 150, 10115 Berlin) von 19:00 bis 22:00 Uhr statt.
Die Ausstellung bleibt bis zum 27.02.2010 für Besucher geöffnet (Do-Sa 15-19 Uhr).
08.01.2010 - Vernissage Berlin träumt in Pastell
Vernissage Berlin träumt in Pastell : 08. Januar 2010 um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer Berlin träumt in Pastell : 09. - 30. Januar 2010
Berlin träumt in Pastell
Die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst startet in das neue Jahr mit einer weiteren interessanten Ausstellung, die ganz im Zeichen der zarten Farben steht. Die Ausstellung mit dem Titel „Träume in Pastell“ widmet sich den in ihrer Ausdruckskraft und ihrem Wirkungsgrad so einzigartigen Pastelltönen, die auf den ersten Blick „nur“ durch ihre Zartheit und Leichtigkeit zu bestechen scheinen und doch eine ungeahnte inhaltliche Tiefe transportieren können.
Die Gruppenausstellung ist gewohnt hochkarätig besetzt. Gezeigt werden die Gemälde Alexandra Badts (Den Haag), Sabine Schneiders (Berlin), Sonja Tines`(München) und Donald McWilliams (New York) sowie Skulpturen aus dem Werkkorpus Peter Gragerts (Dresdner Schule).
Grundmotiv der ausgestellten Werke ist eine gewisse Leichtigkeit und Flüchtigkeit, die von dem anmutigen Farbspiel der Pastelltöne getragen wird. Nicht nur dem blassen, trüben Winter setzt diese Farbsprache ihre Lebendigkeit und Dynamik entgegen, sondern das Feld der Beziehungen lässt sich noch weiter spannen: In dem grenzenlos leicht anmutenden Zusammenspiel von Farbe und Licht erinnern die Werke nicht nur an die Bilder der Impressionisten, sondern die pastellenen Bildwelten und Skulpturen suggerieren dem Betrachter auch das Gefühl eines möglichen nahenden Aufbruchs in eine bessere Zukunft. Die hier vorherrschende positive Grundstimmung kann so vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse durchaus als künstlerischer Kommentar auf die sich erholende Wirtschaft gelesen werden.
Die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst wird auch mit dieser Ausstellung ihren Ruf als eine der erfolgreichsten jungen Galerien Berlins weiter festigen können. Durch die sorgfältige Auswahl der Künstler und die Qualität der Ausstellungen hat die Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst nun auch den Sprung auf das bedeutendste internationale Internet-Kunstportal artnet geschafft, wo sie in den Kategorien Contemporary, Emerging Artists und Modern ( www.artnet.de/achtzig.html oder www.artnet.de/achtzig.html) vertreten ist. Und auch in der Januarausgabe des renommierten Kunstmagazins Monopol. Magazin für Kunst und Leben (www.monopol-magazin.com) wird ein kleiner Artikel dieser mit Spannung erwarteten Ausstellung gewidmet sein.
Die Gruppenausstellung „Träume in Pastell“ wird vom 09. Bis zum 30. Januar 2010 in den Räumlichkeiten der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Brunnenstraße 150 in 10115 Berlin zu sehen sein. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 08. Januar 2010 von 19 bis 22 Uhr statt.
ZDF-Beitrag - „Berlin Brunnenstraße - Quelle der Kunst“
seit dem 27.09.2009 bleibt auch die Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst und ihre Ausstellung »Quentin Tarantino - Ästhetik der Gewalt« nicht unerwähnt in der Mediathek des ZDF (Link 1) ((Link 2) bei StreamTv (Link 3) )










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Achtzig - Galerie für
zeitgenössische Kunst
Adresse der Galerie
Brunnenstr. 150
10115 Berlin
Email: info@dianaachtzig.de