Georg Frank Matthäus

Georg F. Matthäus (*1945) (Leipziger Schule), Studie zu Lysistrata, (von Aristophanes), Ölfarbe auf Leinwand, 60 x 60 cm, Berlin 2000. Preis auf Anfrage!
Georg F. Matthäus (*1945) (Leipziger Schule), Studie zu Lysistrata, (von Aristophanes), Ölfarbe auf Leinwand, 60 x 60 cm, Berlin 2000. Preis auf Anfrage!

Georg Frank Matthäus (Leipziger Schule) bewegte sich zwischen Prof. Werner Tübke und Prof. Bernhard Heisig

Vita zu Georg Frank Matthäus - Vertreter der Leipziger Schule

Frank-Georg Matthäus, auch unter den Verweisungsformen Matthäus, Georg F. und Matthäus, Frank-Georg bekannt, wurde am 22. Juni 1945 in Leipzig geboren. Sein künstlerisches Schaffen erstreckte sich über Leipzig und Berlin, wobei er eine markante Position als Kulissenmaler an der Oper in Leipzig innehatte.

Die Anfänge seiner künstlerischen Ausbildung fanden an der Abendakademie an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig in den Jahren 1962-1963 statt. Sein formelles Studium begann er 1964 an derselben Hochschule und setzte es bis 1969 fort. Dabei genoss er die Anleitung bedeutender Lehrer wie Prof. Werner Tübke und Prof. Bernhard Heisig.

In der Zeit von 1972 bis 1983 wirkte Georg Matthäus als freischaffender Künstler in Leipzig. Ab 1983 verlagerte er seine künstlerische Basis nach Berlin. Hierbei hinterließ er nicht nur im Kontext der freien Kunst seine Spuren, sondern arbeitete von 1988 bis 1989 auch als Grafiker am anatomischen Institut der Charité der Humboldt-Universität zu Berlin.

Matthäus' Schaffen ist durch eine beeindruckende Vielfalt von Techniken und Stilen geprägt. Seine Tätigkeit als Kulissenmaler an der Oper in Leipzig vermittelte ihm sicherlich ein tiefes Verständnis für die Wirkung von Farben und Formen. Dies spiegelt sich möglicherweise in seiner späteren freischaffenden Phase wider, in der er seine künstlerische Identität weiterentwickelte.

Die Verbindung zu namhaften Lehrern wie Werner Tübke und Bernhard Heisig, die beide für ihre bedeutenden Beiträge zur zeitgenössischen Kunst bekannt sind, deutet auf einen tiefgreifenden Einfluss auf Matthäus' künstlerische Entwicklung hin. Diese prägende Zeit an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig dürfte einen fundamentalen Einfluss auf seinen Stil und seine künstlerische Perspektive gehabt haben.

Matthäus' Übergang von Leipzig nach Berlin markiert nicht nur einen geografischen Wandel, sondern könnte auch auf eine Entwicklung in seinem künstlerischen Ansatz hinweisen. Die Tatsache, dass er an der Charité der Humboldt-Universität tätig war, weist auf eine Interaktion mit medizinischen Themen hin, die möglicherweise in seinem Werk reflektiert werden.

Insgesamt bietet das umfassende Schaffen von Georg Matthäus ein faszinierendes Panorama, das von den Einflüssen seiner Lehrer, seiner Arbeit an der Oper bis hin zu den Jahren als Grafiker in Berlin reicht. Seine künstlerische Reise spiegelt nicht nur die zeitgenössischen Strömungen wider, sondern auch eine persönliche Entwicklung und eine tiefe Verbindung zur Kunstszene in Leipzig und Berlin.

Nachweis der Vita siehe unter: https://www.bildatlas-ddr-kunst.de/person/1859.

 

Artist Statement zu Frank-Georg Matthäus - Vertreter der Leipziger Schule

Frank-Georg Matthäus, geboren 1945 in Leipzig, ist ein Maler, der sich ganz der gegenständlichen Malerei verschrieben hat. Für ihn ist Kunst nicht nur das Produkt handwerklichen Könnens, sondern auch das Resultat von Botschaften und Mitteilungen. Dieser Ansatz prägt seine künstlerische Handschrift und macht ihn zu einem bedeutenden Vertreter der gegenständlichen Malerei.

Matthäus' künstlerischer Weg ist geprägt von einer soliden Ausbildung in der alten "Leipziger Schule", einem bedeutenden Zentrum für figurative Kunst. Sein Lehrer, Professor Werner Tübke, verlieh ihm den akademischen Schliff, der seine Werke durchzieht. Später beeinflusste ihn Professor Bernhard Heisig, der dem Künstler sein malerisches Kolorit vermittelte. Diese Lehrer prägten nicht nur seine Technik, sondern auch sein Verständnis für die Rolle der Kunst.

Ein herausragendes Vorbild für Matthäus ist der spanische Maler Francisco de Goya, einer der bedeutendsten Vertreter der spanischen Malerei. Goya's Einfluss zeigt sich in Matthäus' Werken durch eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und eine intensive Porträtmalerei.

Besonders in der Porträtmalerei entfaltet Matthäus seine Fähigkeiten. Mit einer ausgeprägten Menschenkenntnis und einem tiefen Einfühlungsvermögen vermag er mehr als nur die äußere Erscheinung seiner Modelle einzufangen. Seine Menschenbilder sind vielschichtige Charakterstudien, die die Persönlichkeit und Seele der Dargestellten einfangen.

Die Werke von Frank-Georg Matthäus sind nicht nur in privaten Sammlungen vertreten, sondern auch in renommierten Institutionen wie den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Diese Anerkennung spiegelt die Qualität und Bedeutung seiner Kunst wider.

Der Künstler lebt und arbeitet heute in Berlin, wo er seine langjährige Erfahrung und sein profundes Wissen in die zeitgenössische Kunstszene einbringt. Sein Schaffen ist nicht nur von handwerklicher Meisterschaft geprägt, sondern auch von einer tiefen Verbindung zur Tradition und einer zeitgemäßen Auseinandersetzung mit der Welt um ihn herum.

Es stehen zwei Bilder zum Verkauf, Preise auf Anfrage!

Unterbreiten Sie der Kunstgalerie Berlin Achtzig Ihr Angebot zu den Kunstwerken unter: diana.achtzig@googlemail.com!

Galerist Dietrich Willerscheid

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